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Triumph: Schickt neue Scrambler als Hightech-Bike ins Rennen
26.10.2018

Triumph interpretiert das grassierende Retro-Thema auf sehr sportliche und neuzeitliche Art und Weise und schickt mit den Scrambler-Modellen 1200 XC und XE zwei Bikes auf die Piste, die sich ihren Weg abseits des Herbstmesse-Rummels bahnen sollen. Für die beiden neuen Offroader hat der Hersteller ganz tief in die Technikkiste gegriffen.

Zunächst: Bei Triumph mag man Scrambler, die eigene Modellhistorie ist voll von solch kernigen Offroadern, die als Vorläufer und Wegbereiter der modernen Straßenenduro gelten. Auch auf der zurückliegenden Intermot Anfang Oktober in Köln präsentierte der Hersteller erst wieder ein Update seiner Street Scrambler, die mit ihren 900 Kubikzentimetern Hubraum in der oberen Mittelklasse an den Start geht. Mit den jetzt enthüllten 1200ern, für deren Ankündigung man in den vergangenen Wochen eine aufwändige Teaserkampagne fuhr, schießen die Briten den Scrambler-Pfeil jetzt erstmals in die Hubraum-Oberklasse und ergänzen damit ihre Retro-Parade rund um den großen Bonneville-Twin um die Komponente Offroad.

90 PS (66,2 kW) liefert der bekannte Paralleltwin in der Scrambler 1200 aus – das sind satte 25 PS mehr als in der kleineren Street Scrambler. Verpackt ist das Aggregat in einen neuen, ganz auf Geländetauglichkeit getrimmten Rahmen. Neue, sehr maskulin dimensionierte Federelemente gab’s obendrein, dazu noch ein dickes Technik- und vor allem Elektronikpaket, das die Grenzen des Retro-Horizonts neu auslotet. Motorradpuristen werden stöhnen, wenn sie die Liste an neuzeitlichen Features lesen, die man von Triumph mit der Scrambler 1200 und insbesondere mit der besser ausgestatteten XE-Variante serviert bekommt: TFT-Instrumente mit Smartphone-Konnektivität, Kurven-ABS, LED-Beleuchtung, schlüsselloses Starten, Tempomat, ein Steuerungssystem für eine GoPro-Kamera und, und, und.

Neben viel neuer Software gibt’s aber auch ganz viel robuste Hardware. Mit 200 Millimetern Federweg vorne und hinten bringt bereits das Basismodell XC viel Fahrwerksreserve mit, die Variante XE – das „E“ soll übrigens laut Triumph für „Extreme“ stehen – setzt aber noch einen drauf: Satte 250 Millimeter Hub an Front und Heck sowie eine verlängerte Schwinge sollten auch für ambitioniertere Ausritte in die Botanik reichen. Beide Scrambler-Varianten bekommen ab Werk zudem Speichenräder und ein 21-Zoll-Vorderrad mit auf ihren steinigen Weg, was den Offroad-Charakter nochmals unterstreicht. Ein großes Zubehörprogramm, zu dem neuerdings auch sogenannte „Inspiration Kits“ gehören, flankieren den Start der beiden Neumodelle.

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