Die Piaggio-Gruppe arbeitet künftig mit der spanischen Großbank Santander in Sachen Finanzdienstleistungen zusammen.
Die Piaggio-Gruppe arbeitet künftig mit der spanischen Großbank Santander in Sachen Finanzdienstleistungen zusammen. (© Piaggio/Santander)
Branche

Piaggio-Gruppe spannt mit Santander zusammen
10.03.2022

Der italienische Fahrzeughersteller will mit der spanischen Großbank weltweit im Bereich der Finanzdienstleistungen zusammenarbeiten – ab 2023 auch in Deutschland.

Wie es aus der Piaggio Group heißt, sei es Ziel der jetzt vertraglich fixierten Kooperation, mit eigens entwickelten Finanzdienstleistungen das Vertriebs- und Händlernetz von Piaggio in jenen Märkten zu unterstützen, in denen die Italiener mit ihren Marken Piaggio, Vespa, Aprilia, Moto Guzzi, Derbi und Gilera unterwegs sind. Weiter heißt es: Die exklusive Partnerschaft zwischen Piaggio und Santander soll laut Hersteller in allen europäischen Schlüsselmärkten umgesetzt werden – zunächst in jenen Märkten, in denen Piaggio noch nicht mit einem Finanzinstitut für die Kundenfinanzierung zusammenarbeitet. Genannt werden hier Österreich, Belgien, Niederlande, Griechenland und Großbritannien. Und ab 1. Januar 2023 will man dann in den europäischen Zweirad-Kernmärkten Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland gemeinsam durchstarten. Darüber hinaus soll Santander das Geschäftswachstum der Piaggio-Gruppe in Lateinamerika, den USA und Kanada unterstützen, hieß es. Die Parteien hätten zudem vereinbart, die Ausweitung der Zusammenarbeit auf allen anderen strategischen Märkten zu prüfen, auf denen die Piaggio-Gruppe agiert.

Die spanische Bank hat mit dem jetzt bekannt gewordenen Deal einen wichtigen Kunden an Land gezogen. Im Jahr 2021 verkaufte die Piaggio Group nach eigenen Angaben weltweit 536.000 Fahrzeuge – ein Plus von 11 Prozent gegenüber 2020. In Europa beispielsweise bestätigten die Italiener ihre Führungsposition im Rollersegment mit einem Marktanteil von 22,7 Prozent.

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