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Mehr als nur PS: Starke Leistungen der Profimotorradfahrer im Training
29.01.2026

Maximale Geschwindigkeit auf der offenen Strecke beschert einen Glücksrausch.

Doch Profirennfahrer wissen, dass die PS-Leistung nur einen geringen Teil ihres Erfolgs ausmacht. Wer im professionellen Motorsport bestehen will, braucht somit mehr als nur Freude an hoher PS-Zahl.

Exakte Linienwahl, körperliche Fitness und die Fähigkeit, unter extremem Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen, sind die Hauptmerkmale eines Profirennfahrers. Ob es darum geht, die beste Fahrlinie zu finden, das Tempo optimal einzuteilen oder Kurven effektiv auszufahren, oder ob maximale Stabilität und Geschwindigkeit erzielt wird: Die Anforderungen an Rennfahrer sind körperlich und geistig auf höchstem Level. Dabei geht es nicht nur darum, anspruchsvolle Strecken zu kennen oder häufig zu fahren. Eine perfekte Linie ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Analysen, Korrekturen und stetiger Bewertung.

Zwar nimmt die Suche nach der exakten Fahrlinie einen Großteil des Trainings ein, doch ist körperliche Fitness ein ebenso wichtiger Punkt im Rennsport. Korrekte Haltung ist das Stichwort, die über Stabilität und Kontrollverlust entscheidet. Im Training wird dabei Wert auf Körperhaltung gelegt. Schon eine falsche Verlagerung des eigenen Gewichts beeinträchtigt die Fahrweise nachweislich. Zudem müssen Sportler ihre eigenen Vorlieben finden, wie sie ihren Oberkörper stabil halten und wie sie Druckpunkte an den Füßen maximal ausnutzen. Es sind Kleinigkeiten, doch sie können im Profisport über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Spielfeld oder Rennstrecke: Analyse ist alles

Damit zeigt der Motorradsport Ähnlichkeiten zu anderen Profisportarten auf. Besonders im Fußball zeigt sich, wie stark mentale Stärke und sekundenabhängige Wahrnehmung über den Erfolg entscheiden. Bundesligaspieler müssen innerhalb von Sekunden reagieren und dabei im selben Moment ihr Team im Blick behalten. Wird der Ball zugespielt, bleibt keine Zeit für Überlegungen. Ähnlich ergeht es Rennfahrern beim Blick auf die nächste Kurve.

Auch Fans offenbart sich beim Vergleich beider Sportwelten Ähnlichkeiten. Fußballfans analysieren die Leistung ihrer Lieblingsvereine mit Spielauswertungen oder Statistiken. Auch die Bundesliga Wetten spielen eine wichtige Rolle. Die Fragen nach Siegchancen, Entwicklungen im Team oder Spielertausch fließen in die Entscheidung ein, die entweder für oder gegen die Favoritenmannschaft spricht. Im Zweiradrennsport gehen Fans nach vergleichbarem Verfahren vor: Rundenzeiten oder Schräglagenwinkel werden unter die Lupe genommen und liefern zahlreiche Informationen, mit denen Leistung besser eingeschätzt und bewertet wird.

Rasantes Zusammenspiel zwischen Körper und Geist

Obwohl viele Kritiker behaupten, dass Motorradfahren durch die Maschine bestimmt wird, muss gesagt sein, dass Rennsport Hochleistungssport ist. Der gesamte Körper steht beim Rennen unter Hochspannung und entwickelt enorme Kräfte. Gleichzeitig ist die Konzentration am Anschlag. Krafttraining, Ausdauereinheiten wie auch Reaktionsübungen sind somit fester Bestandteil der Trainingsroutine.

Der Körper wäre jedoch nur halb so stark ohne die entsprechende mentale Stärke. Dass Geist und Körper eine Einheit bilden, bleibt auch in diesem Sport unangetastet. Umgang mit Stress und Regenerationsphasen fördern den Umgang mit der inneren Balance. Autogenes Training oder Visualisierungstechniken bewirken Ausgeglichenheit und verhindern, dass bei Maximaltempo Stress ausbricht. Im schlimmsten Fall führt die Kombination aus Leistungsdruck, PS und Adrenalin zu einer gefährlichen Mischung, die Folgen nach sich zieht. Das Gaspedal auf der Rennstrecke durchzudrücken, bedeutet somit nicht nur, eine leistungsstarke Maschine zu starten, sondern auch einen trainierten Körper und ein gefestigtes Mindset auf die Straße zu bringen.

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