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Kawasaki: Bringt Ninja H2 auf 231 PS
21.08.2018

Sie ist noch immer der einzige in Serie gebaute, straßenzugelassene Supersportler, der von einem Kompressor beatmet wird. Jetzt gibt’s die Kawasaki Ninja H2 mit noch mehr Leistung. Die Kernfrage lautet: Wer braucht so etwas?

231 kompressorbefeuerte PS, Hochleistungsreifen RS11 von Bridgestone, Stylema-Bremszangen von Brembo – das sind nur einige der Parameter des überarbeiteten Extrem-Motorrads Ninja H2 von Kawasaki, das nun erstmals auf der Bonneville Speed Week in den USA zu sehen war. Doch nicht nur schiere Leistung soll das Bike kennzeichnen, wie man bei Kawasaki betont, auch die Senkung von Verbrauchswerten sei ein „wesentliches Entwicklungsziel“ gewesen – auch wenn man an dieser Stelle nicht nur hinterfragen muss, wer ein Motorrad mit 231 PS an der Kette überhaupt braucht, sondern vor allem, ob bei einem derart vernunftbefreiten Gefährt Verbrauchswerte je eine maßgebliche Rolle spielen werden.

Wie dem auch sei: Bei der Überarbeitung der Zweirad-Furie Ninja H2, die es auch in einer mit vielen Karbonteilen bestückten Variante gibt, griffen die Ingenieure ins hauseigene Regal und holten sich etliche Bauteile vom Sporttourer Ninja H2 SX, etwa Luftfilter, Einlassbox, Zündkerzen und Steuergerät. Unverändert blieb der Kompressor. Ganz neu dagegen sind ein farbiges TFT-Display mit Bluetooth-Anbindung und eine Lackierung, von der Kawasaki behauptet, sie sei in der Lage, kleinere Kratzer selbst zu „heilen“.

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