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Jorge Martin (Honda) verteidigt die Moto3-Gesamtführung auch in Australien
14.11.2018

Das MotoGP-Rennwochenende in Australien war wohl das spektakulärste des ganzen Jahres.

Besonders die Fahrer der Moto3 und Moto2 kämpften verbissen um die Podestplätze. Die Rennen waren spannend, spektakulär und abwechslungsreich. Das macht Lust auf mehr, allerdings geht die Saison in die Schlussphase. In den letzten beiden Rennen werden noch die Weltmeister der einzelnen Klassen gesucht. Während es in der MotoGP und der Moto2 schon deutliche Favoriten auf den Weltmeistertitel gibt, ist die Moto3 noch sehr spannend. Hier kämpfen noch Jorge Martin, Marco Bezzecchi und Fabio Di Giannantonio um den Titel.

Das Rennen in Phillip Island, Australien war eines der engsten der letzten Jahre. Insgesamt 14 Fahrer lagen am Ende innerhalb von einer Sekunde. Das gesamte Rennen war von Stürzen und Überholmanövern geprägt. Am Ende setzte sich Albert Arenas durch und siegte vor Fabio di Giannantonio und Celestino Vietti. Der WM-Führende Jorge Martin wurde mit 0,099 Sekunden Rückstand Fünfter und konnte dabei seinen Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten Bezzecchi ausbauen. Dieser startete von Platz 15, konnte sich aber schnell nach vorne kämpfen. 13 Runden vor Rennende hatte der Italiener wieder Pech und wurde von einem Konkurrenten, der direkt hinter ihm stürzte, zu Fall gebracht. So ging Bezzecchi leer aus und Martin ist plötzlich Topfavorit auf den Weltmeistertitel.

Vor dem Rennen in Aragon, welches der Hondapilot Martin souverän gewann, rechnete kaum ein Experte damit, dass Martin noch in den Weltmeisterschaftskampf eingreifen kann. Nach Thailand reiste er aber schon als Geheimfavorit auf den Titel. Nachdem er sich nach dem Freitagstraining während einer Massage einen Nerv einklemmte und darum bangen musste, überhaupt das Rennen zu bestreiten, konnte er sich als Viertplatzierter im Rennen noch sehr zufrieden gehen. Er profitierte dabei vom Ausfall des direkten Konkurrenten Bezzecchi, der vor Beginn der letzten Runde noch in Führung liegend, ausschied.

So hatte Martin nach Thailand eine sehr knappe Führung in der Gesamtwertung. Diese konnte er durch die starken Leistungen erlangen und profitierte dabei vom Pech seines direkten Konkurrenten, der in dieser Saison insgesamt fünfmal ausschied. Dies war auch beim letzten Rennen in Australien der Fall, wodurch die Führung nun von 3 auf 12 Punkte angewachsen ist. Bei noch 50 zu vergebenden Punkten ist der Vorsprung natürlich noch kein Ruhepolster, allerdings ist Jorge Martin, auch wegen seiner konstanten Leistungen an den vergangenen Rennwochenenden, aktuell der Topfavorit auf den Titel. Für ihn und sein Team gilt es nun, kühlen Kopf zu bewahren und mit zwei Topleistungen in den letzten beiden Rennen, den Weltmeistertitel einzufahren.

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