Branche

Helmneuheiten zum Start in die Fahrradsaison
14.03.2026

Hier kommen aktuelle Modelle mit Mips® Sicherheitssystem.

Es lohnt sich ein Blick auf die Ergebnisse der Dekra Marktstudie „Fahrradsicherheit 2025“1: Danach tragen 32 Prozent aller Radfahrer:innen in Deutschland einen Helm, der zum Teil deutlich älter ist als fünf Jahre. Das heißt nicht, dass ein alter Helm nicht schützt, besonders Vielfahrende sollten jedoch nicht zu lange mit einem Austausch warten, da die häufige Nutzung die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass kleinere Beschädigungen und Abnutzung die Sicherheit des Helms schneller reduzieren als gelegentlicher Einsatz. Es gibt gute Gründe, der Sicherheit des Kopfes höchste Priorität einzuräumen – und eine Vielzahl an neuen, fortschrittlichen Helmmodellen. Einige zum Beispiel sind mit dem Mips® Sicherheitssystem ausgestattet, das entwickelt wurde, um gefährliche Rotationsbewegungen, eine häufige Ursache für Gehirnerschütterungen, zu adressieren.

Helme können die Folgen von Unfällen für den Kopf nachweislich verhindern oder verringern. Aber man sollte sicherstellen, dass er nicht beschädigt oder anderweitig beeinträchtigt ist. Diesbezüglich gelten laut dem ADFC diese Faustregeln: Helme, die in einen Unfall verwickelt waren, sollten sofort ausgetauscht werden. Alle anderen, und da bezieht sich der ADFC auf Herstellerangaben, aufgrund von Materialermüdung etwa nach fünf Jahren. Mit einer neuen Radsaison vor uns ist es an der Zeit, die neuesten Helmmodelle zu entdecken, um sich sowohl in Sachen Stil als auch Technologie auf den neuesten Stand zu bringen. Das gilt selbstverständlich umso mehr für jene 35 Prozent der Radfahrer hierzulande, die nicht einmal einen Helm besitzen. Der Helmkauf ist aber nur der erste Step. Wie die Dekra-Studie zeigt, setzen ihn aktuell nur 56 Prozent der Radfahrer:innen auch wirklich immer auf. Wenn ein Helm bequem ist, gut passt und zum eigenen Stil passt, wird er eher getragen.  

Gefahr durch Rotationsbewegungen
Kräfte, die bei einem Sturz auf den Kopf wirken können, können enorm sein. Viele Helme werden hauptsächlich auf ihre Sicherheit bei einem rein vertikalen Aufprall geprüft, und auch dafür entwickelt. Jedoch erfolgt der Aufprall des Kopfes, z. B. bei einem Sturz oder einer Kollision, oft in einem Winkel, was Rotationsbewegungen auslösen kann, die auf den Kopf wirken können. Rotationsbewegungen können schwere Verletzungen wie Gehirnerschütterungen oder Schädelhirntraumata hervorrufen. Ein Helm, der beispielsweise mit dem Mips Sicherheitssystem ausgestattet ist, verfügt über eine reibungsarme Schicht im Inneren des Helms, die dazu dient, Rotationsbewegungen umzulenken, die sonst auf den Kopf des Benutzers übertragen würden. Wer einen neuen Helm kaufen möchte, dem kann ein Fachhändler dabei helfen, ein passendes Modell zu finden. Außerdem kann er über Technologien und Zertifizierungen informieren.  

Das Mips® Sicherheitssystem – und die neuen Helmmodelle der Saison
Das Mips® Sicherheitssystem ist unserem natürlichen Schutzsystem nachempfunden, welches dem Gehirn erlaubt, sich relativ zum Schädel zu bewegen. Das Mips® Sicherheitssystem ist so konzipiert, dass es bei gewissen Unfällen dazu beiträgt, die Rotationsbewegungen vom Kopf wegzuleiten. Aktuell arbeitet das gleichnamige schwedische Unternehmen Mips mit mehr als 150 Helm-Marken zusammen und seine Technologie kommt weltweit bereits in mehr als 1000 Helmmodellen zum Einsatz.

Neu auf dem Markt sind folgende Helmmodelle, die alle mit dem Mips® Sicherheitssystem ausgestattet sind:

Alpina Taunus Gravel Mips
Erhältlich in 6 Farben und 3 Größen (52-56 cm, 55-59 cm, 59-61 cm)

Giro Agilis Mips
Erhältlich in 10 Farben und 3 Größen (51-55 cm, 55-59 cm, 59-63 cm)

Alpina Rootage 2 Mips
Erhältlich in 6 Farben und 3 Größen (52-56 cm, 55-59 cm, 59-61 cm)

Newlane Mips
Erhältlich in 2 Größen (56-60 cm, 61-63 cm)

Uvex Surge Carbon Mips
In Kürze erhältlich in 3 Größen (53 – 56 cm, 56-59 cm, 59-61 cm)

Cube Decender 
Erhältlich in 2 Farben und 3 Größen (51-56 cm, 55-59 cm, 58-62 cm)

 

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Aktuelle Ausgabe: 03/26