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BMW: Ruft zum Zweiradspaß abseits der Straße
05.04.2019

Die Motorradsparte von BMW arbeitet mit etlichen Partnern zusammen, wenn es darum geht, Fahrspaß im Gelände zu vermitteln. Die Qualitätsanforderungen an solche Dienstleister sind hoch.

BMW hatte einst mit der R 80 G/S das Genre Reise-Enduro im motorisierten Zweiradbereich etabliert. Und das Kürzel GS hält sich nicht nur hartnäckig im Modellreigen der Münchner – es wird sogar stetig ausgebaut. Jüngst erst mit den Bikes F 750/850 GS sowie R 1250 GS samt ihren kernigen Ablegern mit dem Beinamen Adventure. Klar, dass es im Sinne von BMW ist, dass bei der stetig wachsenden Fraktion der GS-Fahrer die Abenteuer-Glut am Lodern gehalten wird. Ein probates Mittel: Man schickt die Reise-Enduro-Treiber ab und an ins Gelände. Das fördert nicht nur die Mensch-Maschine-Beziehung, sondern schürt auch die Abenteuerlust der Protagonisten. Und dürfte dem BMW-Umsatz sicherlich nicht zum Nachteil gereichen. Offroad-Trainings lautet hier das Stichwort.

Bei solchen Fahrübungen auf abgesperrtem, explizit freigegebenen Terrain dürfen die Teilnehmer nicht nur ausgiebig „im Dreck spielen“ und die Grenzen von Mensch und Material ausloten, sie lernen dabei auch immer etwas über sich selbst. BMW hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Partnern um sich geschart, die weltweit derartige Trainings für Einsteiger wie für Fortgeschrittene offerieren. Um in den Genuss des imageträchtigen und lukrativen Titels „Offizieller Partner von BMW Motorrad“ zu kommen, müssen aber hohe Standards erfüllt sein.

Qualitätssicherung
Die „Vorturner“, sprich: die Instruktoren, bei solchen Übungsveranstaltungen beispielsweise müssen nach BMW-Angaben die „International Instructor Academy“ des Herstellers erfolgreich absolviert haben, bevor sie auf ihre Probanden losgelassen werden. Zudem gilt für den Anbieter von Trainings die Maßgabe, dass er eine Mindestanzahl von jahresaktuellen Motorrädern für Teilnehmer und Instruktoren vorhalten muss. Und diese Bikes wiederum müssen bei einem offiziellen Servicepartner vor Ort nach den gültigen BMW-Normen gewartet werden. Auch an das Trainings- und Erlebnisangebot selbst stellt der Hersteller hohe Anforderungen – immer mit dem Ziel: Die Kundenbetreuung muss stimmen, von der Buchung bis zum Abschluss der Veranstaltung. Und selbst für das Marketing des jeweiligen Anbieters formuliert BMW vielfältige Vorgaben, bevor mit dem offiziellen BMW-Logo auf der Homepage gleichsam das Gütesiegel verliehen wird.

Vier Trainingsstandorte in Deutschland
In Deutschland arbeitet der bayerische Hersteller aktuell mit Anbietern an vier Standorten zusammen – und das zum Teil schon seit vielen Jahren. Der Enduro Park Hechlingen beispielsweise feierte 2018 bereits sein 25-jähriges Bestehen. Weitere, BMW-gesiegelte Trainingsmöglichkeiten finden sich im Enduro Park Wesendorf, einem ehemaligen Militärgelände nördlich von Gifhorn in Niedersachsen, im Offroad-Park Geisingen im südlichen Baden-Württemberg sowie ganz neu im Enduropark Meltewitz, gut 40 Kilometer östlich von Leipzig gelegen.

Auch im Ausland lässt sich nicht nur trefflich Urlaub machen, sondern auch das BMW-Fahren im Gelände üben, etwa in Spanien (Enduropark Andalusia, Enduro Park Aras de los Olmos, Enduro Park Isabena), Polen (Enduro Park Akademia Enduro), Südafrika (Enduro Park Amersfoort) oder Thailand (Enduro Park Thailand).

Eine Übersicht über die verschiedenen Enduroparks, Trainingsanbieter sowie viele weitere Events, Trainings- und Tourenangebote von BMW Motorrad und zertifizierten Partnern liefert folgender Link: www.bmw-motorrad.de/erleben.

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