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„Battle of the Kings“: Wer geht ins Finale?
06.04.2018

200 Harley-Davidson-Vertragshändler traten bei der vierten Ausgabe des internationalen Custom-Wettbewerbs an. Den großen Showdown gibt’s im Herbst bei der EICMA 2018 in Mailand.

Harley-Händler sind Profis in der Individualisierung von Motorrädern, denn kaum ein Kunde des US-Herstellers nimmt ein Bike von der Stange. Harley-Davidson räumt dem Thema Customizing deshalb seit langem einen hohen Stellenwert ein. Seit geraumer Zeit wird auch ein Wettbewerb unter den Vertragshändlern der Milwaukee-Schmiede ausgelobt, der die Umbau- und Design-Skills der Organisation anschaulich darstellt: Den „Battle of the Kings“-Contest.

Bei der nunmehr vierten Runde des Wettbewerbs traten in diesem Jahr laut Harley mehr als 200 Vertragshändler aus Australien, Europa, Japan, dem Nahen Osten, Norwegen, Mexiko und Südafrika an. Im vergangenen Winter hatten die Dealer Zeit, ein Unikat auf die Räder zu stellen. Nach klaren Regeln: Bei der Basismaschine musste es sich um ein Dark Custom Bike handeln, das gesamte Customizing durfte nicht mehr als 6.000 Euro kosten und das Ergebnis musste zulassungsfähig sein.

Im Februar 2018 war es so weit: Die fertiggestellten Maschinen wurden im Web präsentiert, die Votingphase begann. Auch in Deutschland und Österreich beteiligten sich laut Harley tausende Fans an der Onlinewahl, die jetzt beendet ist. Für Deutschland ziehen Maschinen aus Augsburg, Böblingen und Würzburg ins Finale ein. Österreich ist mit Bikes aus St. Pölten, Klagenfurt und Wien vertreten.

Westpoint Harley-Davidson Augsburg widmete seinen Fat Bob Umbau der Comicfigur Cyclops. Harley-Davidson Stuttgart Süd reduzierte und schwärzte den Look einer Forty-Eight zur „Black Bullet II“. Harley-Davidson Würzburg Village präsentierte seine eigene, neue Customlinie an einer in AMG-Grün getauchten Street Bob.

Den Österreichern hatte es die Sportster Baureihe angetan: Die Basis aller drei Finalisten bildete das Modell Roadster. Die Harley-Davidson Händler St. Pölten und Motodrom verwandelten es in waschechte Scrambler mit jeweils völlig eigenständigem Charakter, und Fischer’s Harley-Davidson Wien verpasste ihm einen coolen Camouflage-Look.

Welche der jeweils drei Maschinen in ihrem Land das Rennen machen wird und sich künftig nationaler Custom King nennen darf, entscheidet im Juni eine Fachjury auf den Hamburg Harley Days. Das große internationale Finale steigt dann im November auf der EICMA in Mailand, auf der alle nationalen Champions um die Krone des internationalen Custom Kings kämpfen. Mehr Infos gibt’s unter customkings.harley-davidson.com

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