WoB aktuell

 

Die neue Saison kann kommen

Katharina Hüttinger Chefredakteurin

Das Jahr 2016 ist auch in Sachen Zulassungszahlen nun endlich abgeschlossen. Schaut man lediglich auf das Endergebnis, steht da ein dickes, fettes Plus. Liest man dann aber zwischen den Zeilen, ist alles nicht mehr ganz so krass wie zunächst gedacht. Mit einer Zulassungswelle, die im Oktober langsam angeschwollen ist und die im Dezember ihren Höhepunkt gefunden hat, sind die Zahlen am Ende doch schon sehr durcheinander gewirbelt worden. Damit sind die Dezember-Zahlen auch alles andere als aussagekräftig, denn hier wurden die Restbestände, die nicht mehr die Euro?4-Norm erfüllen, abgeladen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Manche Hersteller haben Modelle im mittleren bis hohen dreistelligen Einheiten-Bereich in den Markt geschwemmt. Bei einem Japaner stehen gleich mehr als 1.000 Fahrzeuge in der Dezemberstatistik. Inwieweit der Abverkauf dieser Fahrzeuge funktioniert, wird sich im Handel noch zeigen. Ab jetzt heißt es: den Blick nach vorne richten und die Zulassungen für 2017 im Auge behalten.

Stephan H. Schneider

Kann sich Europa leisten, seine Motorradwirtschaft zu unterschätzen? Der Fall von Gabelhersteller Marzocchi steht ja symptomatisch für ein System: Italien fertigte früher en masse für die Motorradindustrie, mit Firmen von Acerbis bis Verlicchi, doch längst wandern die Werkbänke nach Fernost. „In Indien arbeitet ein CAD-Entwicklungsingenieur für rund fünf Prozent des Gehaltsniveaus … außerdem erfolgt die Produktion der meisten Werkzeuge und Maschinen ohnehin schon in Asien”, klagte zum Beispiel Thomas Meichsner von Autozulieferer Faurecia im Wirtschaftsmagazin Boardreport. Für Marzocchi erkämpfte letztlich die Region Bologna eine Lösung. Und hierzulande sollten wir Firmen wie Bing, Heidenau oder Magura wertschätzen, die im Schatten der mächtigen Autolobby kaum gesehen werden. Für unsere großteils mittelständische Motorradwirtschaft hat jetzt hat der IVM erstmals eine Studie erstellen lassen. Als wichtige Argumentationshilfe für die öffentliche Debatte, nicht zuletzt in Berlin. rückenschmerzen was tun

Stephan Krückel

Wettbewerbe, die den „Händler des Jahres“ küren, gibt es inzwischen etliche. Erfolgreiches wird eben gern nachgeahmt und kopiert. Den ersten Leistungsvergleich dieser Art und damit das Original unter den Branchenawards hat allerdings vor 16 Jahren die World of Bike aus der Taufe gehoben. Und darauf sind wir richtig stolz. Denn: Das Original lebt und hat nichts von seiner Strahlkraft verloren. Wer sich die Preisträger bei der unlängst vollzogenen Wahl zum „Händler des Jahres“ 2016 anschaut – auf den Seiten 10 und 11 dieser Ausgabe –, wird feststellen: Die deutsche Händlerschaft ist gut aufgestellt. Sie hat Macher und Gestalter in ihren Reihen, die vor Ideen, Kreativität und Tatendrang nur so strotzen. Die eine beeindruckende Marktpräsenz entwickeln, ihr Geschäft leben und atmen und damit höchst erfolgreich sind. Das zu sehen, macht Freude. Und motiviert uns ungemein dranzubleiben: An den Menschen, an den Geschichten, an der Atmosphäre, die unsere Branche so sympathisch machen.

 

 

 

 

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